ANAM ist das gälische (irische) Wort für "Seele". Dieses Wort findet zum Beispiel Verwendung beim griechisch-lateinischen Begriff ANAMNESE, was übersetzt soviel heißt wie "Erinnerung". In der Medizin, der Klinischen Psychologie und der Psychiatrie wird unter Anamnese "die im Gespräch ermittelte Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine aktuelle Erkrankung" verstanden. Anamnese hat auch eine religiös-rituelle Bedeutung. In der Liturgie wird unter diesem Begriff das feierliche Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Christi verstanden. Das Wort Anamnese wurde abgeleitet vom grichischen Wort ANAMNESIS. Philosophisch bedeutet anamnesis die Wiedererinnerung der Seele an vor der Geburt geschaute Wahrheiten. Geburt meint hier die Vereinigung von Körper und Seele.
Die stärkste Kraft, die sowohl Ursache, als auch das Ergebnis von Vereinigung ist, ist die LIEBE. Sich selbst lieben können und selbstlos andere lieben können, führt den Liebenden stets zu sich selbst.
INTEGRA leitet sich vom lateinischen Wort integrare ab, was soviel wie "heil, unversehrt machen, wiederherstellen, ergänzen" bedeutet. Es ist der gemeinsame Kern der Worte INTEGRALIS (ein Ganzes ausmachend) und INTEGRATIO (Wiederherstellung eines Ganzen). Es ist ebenso verwandt mit dem Begriff INTEGRITÄT. Integrität kann "Unbescholtenheit und Makellosigkeit" bedeuten oder psychologisch mit "Unversehrtheit", "Vollständigkeit" übersetzt werden.
ANAM INTEGRA bedeutet also, Körper und Seele zu einem vollständigen Ganzen (wieder) zu vereinen, das Wesen eines Menschen zu ergänzen und zu vervollständigen, zu einem heilen Ganzen zu begleiten, und dabei die Erinnerungen der Seele an zuvor geschaute Wahrheiten zu nutzen. Anders ausgedrückt heißt das, die Innere Weisheit und das Unbewusste eines Menschen einzuladen, um an der persönlichen Entwicklung des Menschen mitzuhelfen. In der heutigen Zeit hat sich unsere Seele scheinbar von unserem Körper getrennt oder ist viel zu weit von uns entfernt, um Ihren Einfluss geltend zu machen. Die Signale, die dieser entmenschlichende Zustand in uns auslöst, laufen durch die Beschleunigung des Lebensalltags und die hohe Verbindlichkeit aktueller Sorgen und Nöte, ins Leere. Dringlichkeit und Angst bringen uns dazu, diese Signale zu ignorieren. Erst, wenn die körperlichen Symptome dieser Entfremdung im Alltäglichen sichtbar werden und den Lebensvollzug behindern, dann erst besteht für viele Menschen ein Handlungsbedarf. Doch wo lernt man in der heutigen Zeit noch, auf diese sensiblen Signale zu achten? Wie soll man sich verhalten? Was soll man tun, wenn alles aus dem Gleichgewicht geraten ist?
Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe geben. Unterstützung durch Handeln bieten. Etwas bewegen und Veränderungen einleiten, die zurückführen ins Gleichgewicht. Anregungen geben, sich vieler Dinge und Prozesse bewusst(er) zu werden.
Was mir noch wichtig ist!
Die Seminare sind offen und ermöglichem jedem Teilnehmer in seinem Tempo und auf seine Art und Weise von unserem Angebot zu partizipieren. Wer zum Beispiel den Wunsch hat, sich zu entspannen und auszuruhen, und nur einige wenige Übung mitmachen möchte, der ist genauso herzlich eingeladen, wie derjenige, der an seinen Zielen, Herausforderungen und seiner Energie-Balance arbeiten möchte. Die einzige Verpflichtung, die jeder unserer Teilnehmer eingeht, ist die Regel, sich so zu verhalten, dass niemand in seinen Prozessen gestört wird. Auch das gemeinsame Essen ist als ein Angebot zu verstehen und ist nicht verpflichtend. Wichtig ist, dass jeder für sich selbst sorgt und darauf achtet, nur das zu tun was ihm gut tut!
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